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Mietkoch Weimar

Hähnchenbrust auf Knoblauchbett und Passionsfrucht-Chutney

Ein elegantes Rezept der mitteleuropäischen Nouvelle Cuisine. Als Beilagen empfehlen sich Reis oder in Butter angeschwenkte Pasta.  Auch Polenta passt sehr gut.

Waren-Checkliste: (für 4 Personen)

O 4St. Hähnchenbrustfilet
O 300g Passionsfrucht (ca. 4St.)
O 2St. Schalotten, in kleinen Würfeln
O 2St. Chili
O 1St. Zwiebel, groß und in kleine Würfel geschnitten
O 30g Koriander (1 Bd.)
O 50ml Rotweinessig
O 1St. Knoblauch mit Grün
O Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Zwiebelwürfel in kleinem Topf in Öl glasig dünsten, Chili feinschneiden, Knoblauch pressen oder schneiden und zu den Zwiebeln geben; -> man kann nach Belieben auch das Chili weglassen oder mehren, etwas Schärfe ist für ein Chutney jedoch absolut zu empfehlen
  2. Passionsfrucht aufschneiden, das Fruchtmark entnehmen (mit Löffel geht das am besten) und zu den Zwiebeln geben, scharf anschmoren unter stetem Rühren; -> wer die Kerne nicht im Chutney haben will, presst das Fruchtmark mit einem Stößel durch ein Sieb
  3. Essig zugeben und eindicken lassen, Koriander fein schneiden und zum Schluss zugeben -> am besten ist ein Chutney, wenn es noch Strukturen des verwendeten Obstes wiedergibt und vom Geschmack her süß-sauer-scharf ist
  4. Hähnchenbrust würzen und scharf anbraten auf Hautseite, nach ca. 2Min. umdrehen und langsam fertigbraten (ca. 3Min.)
  5. Butter in Pfanne zerlaufen lassen, Schalotten einlegen und glasig andünsten, Knoblauchgrün einlegen und heißschwenken, mit Salz und Pfeffer würzen
  6. Knoblauchgrün auf Teller als Bett auflegen, Hähnchenbrust mittig legen und mit Chutney als Haube vollenden

Hintergrund-Wissen
Die Passionsfrucht wird auch Maracuja genannt. Sie stammt aus Mittel- und Südamerika, wo sie schon seit spätestens 16.Jhd. verarbeitet wird.
Artenreich kann man sie auch als wunderschöne Blumenpflanze erstehen, die zu den Lianen gerechnet wird.
Qualitätsmerkmal der Frucht ist zuallererst die schrumpelige Haut, nur mit ihr ist sie richtig reif, ein Nachreifen findet nicht statt, man sollte also schon beim Kauf darauf achten. Nur dann entfaltet sie nämlich auch ihr volles Aroma. Verwendung findet sie hierzulande vor allem in Säften und Saftzubereitungen. Jedoch sollte man sie wirklich auch als Frucht benutzen oder auch einfach nur aus der Schale löffeln. Vielen sind die Kerne dabei im Weg, vom ernährungsphysiologischen Standpunkt her sollte man diese jedoch nicht verschmähen da sie sehr hohen Anteil an Ballaststoffen beinhalten, also verdauungsfördernd und -reinigend wirken. Auch reichlich Mineralstoffe und Vitamin C werden von dieser schmackhaften Frucht beherbergt.

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